Programm | 10. KULTURKONFERENZ RUHR 2022

09:00 Uhr | Einlass

10:00 Uhr | Begrüßung

10:00 Uhr | Begrüßung

Dr. Stefan Mühlhofer, Geschäftsführender Direktor der Kulturbetriebe Dortmund
Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe

Videostatement
Katrin Budde, Vorsitzende des Bundesausschusses für Kultur und Medien

Gespräch
Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen,
Dr. Frank Dudda, Vorsitzender des Ruhrparlaments

10:30 Uhr | Impuls | Zukunftsoffenheit und Vergangenheitsbindung

10:30 Uhr | Impuls

Zukunftsoffenheit und Vergangenheitsbindung – ein Gegensatz?

Prof. Dr. Lucian Hölscher, Historiker

Zukunftsvisionen spielen bei der regionalen Entwicklung des Ruhrgebiets eine erhebliche Rolle, sie scheinen aber mitunter im Widerspruch zur Vergangenheitsbindung der Region zu stehen. Zukunftsoffenheit und Vergangenheitsbewusstsein bilden jedoch keinen Gegensatz, sondern stehen in einem komplementären Verhältnis zueinander. Einerseits wissen wir schon heute mehr von der Zukunft, als wir meinen, andererseits müssen wir uns aber auch von etablierten Vergangenheitsbildern verabschieden. Das Ruhrgebiet hat schon viele Zukünfte durchlaufen und ist damit insgesamt nicht schlecht gefahren.

11:00 Uhr | Impuls | Nostalgie und Ausbeutung

11:00 Uhr |  Impuls

Nostalgie und Ausbeutung

Anna Mayr, Autorin

Die Industrialisierung wird gern als emanzipatorisch für Arbeiter*innen beschrieben, als Aufbruch und Beginn allgemeinen Wohlstands. Gleiches gilt für den Strukturwandel: Er soll ebenso massendienlich sein, den Menschen Kultur bringen, gute Arbeit und eine Umgebung, in der es sich gut leben lässt. Beides war und ist mindestens ein bisschen gelogen. Denn Arbeit, die stolz macht, schindet die Lunge, während andere daran verdienen. Und auch Kultur, die vor der Haustür stattfindet, erreicht vor allem eine Elite, die sich gegenseitig Stipendien gibt.

11:30 Uhr | Diskussion | Zukunftsperspektiven für das industrielle Erbe

11:30 Uhr | Diskussion

Zukunftsperspektiven für das industrielle Erbe

Welches Verhältnis von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft pflegt die Region in Bezug auf ihre industriellen und kulturellen Entwicklungen? Welche Rolle spielen vergangene Zukunftsentwürfe in unserer Gegenwart? Welche heutigen vergangenheitspolitischen Kämpfe sind für ein zukünftiges Selbstverständnis der Region relevant? Vertreter*innen aus Kultur und Wissenschaft spüren gemeinsam mit den beiden Impulsredner*innen den Themen und Fragen der einleitenden Vorträge nach und diskutieren über die Bedeutung des industriellen Erbes sowie dessen Perspektiven für die Zukunft des Ruhrgebiets.

Teilnehmer*innen:

Anna Mayr, Autorin
Prof. Dr. Lucian Hölscher, Historiker
Prof. Dr. Stefan Berger, Direktor des Instituts für soziale Bewegungen und Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets,
Prof. Heinrich Theodor Grütter, Direktor des Ruhr Museums,
Dr. Susanne Nawrath Wissenschaftliche Ausstellungsleiterin am Klimahaus Bremerhaven

12:45 Uhr | Pause

14:00 Uhr | Impulsvortrag | Vom Bleiben und Verschwinden

14:00 Uhr |  Impulsvortrag

Vom Bleiben und Verschwinden – Filmische Langzeitbeobachtungen im Ruhrgebiet:

Ulrike Franke, Dokumentarfilmerin Filmproduktion loekenfranke,
Michael Loeken, Dokumentarfilmer Filmproduktion loekenfranke

Nominiert mit „We Are All Detroit – Vom Bleiben und Verschwinden“ für den Deutschen Filmpreis 2022 in der Kategorie Bester Dokumentarfilm.

Die beiden Dokumentarfilmer Michael Loeken und Ulrike Franke erzählen seit 20 Jahren Geschichten von Menschen in großen Transformationsprozessen. Im Ruhrgebiet gilt ihr Interesse einer sich wandelnden Landschaft, immer mit einem persönlichen Blick auf das vermeintlich Nebensächliche, in dem sich am Ende dennoch eine Aussage über das große Ganze verbirgt. Bei der Suche nach Themen, Orten und Menschen arbeiten sie ins Offene und voller Neugierde. Ausgehend von Filmmaterial gibt das Duo einen Einblick in seine Arbeitsweise: Wie generieren sich Bildwelten in einer sich wandelnden Landschaft? Wer sieht – und wer wird gesehen? Wessen Geschichten werden erzählt? Und welche prägen die Erinnerung an das Verschwundene? Die beiden Filmemacher zeigen unter anderem unveröffentlichtes Material aus ihrer Dokumentation „We Are All Detroit – Vom Bleiben und Verschwinden“.

14:30 Uhr | Gespräch | Zur kulturellen Praxis der Umnutzung

14:30 Uhr | Gespräch

Zur kulturellen Praxis der Umnutzung:

Barbara Frey, Regisseurin und Intendantin der Ruhrtriennale,
Prof. Karl-Heinz Petzinka, Architekt und Rektor der Kunstakademie Düsseldorf

Die Ruhrtriennale bespielt als internationales Festival der Künste seit 20 Jahren herausragende Gebäude, Räume und Orte der Industriellen Kulturlandschaft Ruhrgebiet. Die Praxis der Umnutzung von Arbeits- und Produktionsstätten in Räume der künstlerischen Präsentation und Auseinandersetzung wird als Grundkonstante des Festivals immer wieder neu befragt und ausgelotet. Den konservierten Kathedralen der Industriekultur ist ein ganz eigenes Verhältnis von Vergangenheit und Zukunft eingeschrieben: Welche Anforderungen und architektonischen Herausforderungen bringt die Umnutzung industriekultureller Orte für die künstlerische Produktion und Präsentation mit sich? Welchen Einfluss hat die Ästhetik der Industrieruine auf die Programmatik der Ruhrtriennale? Wie werden Denkmalschutz und neue Nutzung beim Umbau von Gebäuden in Einklang gebracht? Wie lange behält der besondere postindustrielle Charme seine Wirkung? Verschließt sich diese Ästhetik der Erinnerung den jungen Generationen?

15:00 Uhr | Pause

15:30 Uhr | Panels

Panel 1

Zum Verhältnis von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Welche Geschichten erzählen wir uns über das Ruhrgebiet? In welchem Zusammenhang stehen diese mit unseren Hoffnungen und Ambitionen für die Zukunft? In welchen gegenwärtigen Situationen sprechen welche Personen für welche Gruppen in der Gesellschaft? Das Panel nimmt die Diskussionen um die Beziehung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Ruhrgebiets vom Vormittag wieder auf und geht der Frage nach, wie viele Vergangenheiten notwendig sind für Positionierungen in der Gegenwart im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen. Kann ein Übermaß an Vergangenheit Zukünfte blockieren? Ist Zukunft ohne Bezug zu Vergangenheiten überhaupt möglich?

Gastgeberin: Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets

Moderation: Prof. Dr. Stefan Berger, Direktor des Instituts für soziale Bewegungen und Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets

Teilnehmer*innen:
Prof. Dr. Lucian Hölscher, Historiker,
Dr. Stephan Muschick, Geschäftsführer der E.ON Stiftung,
Olaf Kröck, Intendant der Ruhrfestspiele,
Britta Peters, Künstlerische Leitung von Urbane Künste Ruhr,
Nada Schroer, Kuratorin Futur 21

Panel 2

Die „Bundesstiftung industrielles Welterbe“ als Kompetenzzentrum und Wissensplattform

Bereits in der vergangenen Legislaturperiode hatte sich der Bundestag für eine verstärkte Bundesförderung der Industriekultur ausgesprochen, um die Industriegeschichte Deutschlands lebendig zu halten und den Strukturwandel angesichts des postkarbonen Zeitalters zu beleben. Mit dem Koalitionsvertrag hat sich die Ampelkoalition jetzt die Gründung einer Bundesstiftung industrielles Welterbe vorgenommen. Aber wie soll die neue Stiftung Industriekultur als gesellschaftsrelevantes Thema in der Öffentlichkeit platzieren? Soll sie auch breiter angelegte Förderprogramme verantworten? Wie könnte sie als Wissensplattform fungieren und etwa auch im Kultur- und Tourismusmarketing sowie durch Fort- und Weiterbildungsangebote die Auseinandersetzung mit Industriekultur generell befördern?

Gastgeberin: Stiftung Zollverein

Moderation: Milena Karabaic, MLK KULTURKONSULT®

Teilnehmer*innen:
Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender Stiftung Zollverein,
Dr. Walter Hauser, Direktor LVR-Industriemuseum / Mitglied im Vorstand des European Route of Industrial Heritage e.V.,
Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Dr. Roman Luckscheiter, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission
Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin a.D., Bundesministerium für Inneres, Bau und Heimat (BMI)

Panel 3:

Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet

Im Rahmen der Bestrebungen, die Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet als UNESCO-Welterbe zu qualifizieren, wurde ein wissenschaftliches Rahmenkonzept erarbeitet, das die raumgreifende Ausformung des Ruhrgebiets durch die industrielle Entwicklung nachzeichnet. In den Fokus rückt dabei die räumliche Nähe der industriellen Großanlagen und Infrastrukturen, welche die landschaftliche Umformung einer ganzen Region in weltweit einmaligen, heute nach wie vor deutlich ablesbaren Dimensionen nach sich zog. Das Panel stellt die Frage nach der Bedeutung des Konzeptes Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet für die Zukunft der Region. Was ist das Ruhrgebiet? Und welche Bedeutung hat es als eigene historische Bezugsgröße im Kontext einer nordrhein-westfälischen Landesgeschichte?

Gastgeberin: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur

Moderation: Prof. Dr. Barbara Welzel, TU Dortmund

Impulse: 
PD Dr. Dietmar Bleidick, Leiter des ARAL-Archivs und Geschäftsführer Bleidick, Historische Informationsdienstleistungen,
Dr. Marita Pfeiffer, Bereichsleiterin Geschichtskultur, Kommunikation, kulturelle Nutzung der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur,
Prof. Dr. Christian Bunnenberg, Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte und Public History an der Ruhr-Universität Bochum

Diskussion: 
PD Dr. Dietmar Bleidick, Leiter des ARAL-Archivs und Geschäftsführer Bleidick. Historische Informationsdienstleistungen, Publizistik, Kommunikation,
Prof. Dr. Christian Bunnenberg, Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte und Public History an der Ruhr-Universität Bochum,
Dr. Kirsten Baumann, Direktorin des LWL-Industriemuseums,
Dr. Peter Henkel, Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen,
Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur

Panel 4

Industriegeschichte grün weiterentwickeln

Aus altindustriellen Arealen werden grüne klimafreundliche Zukunftsadressen: Diese grundlegende Transformation ist das Ziel der Internationalen Gartenausstellung / IGA Metropole Ruhr 2027. Dabei denkt das regionale Gestaltungsformat die nachhaltigen Visionen für das Ruhrgebiet bewusst groß. Präsentiert werden aus erster Hand die freiraumplanerischen und landschaftsarchitektonischen Entwürfe für drei der so genannten IGA-Zukunftsgärten in Dortmund (Emscher nordwärts), Gelsenkirchen (Zukunftsinsel mit Nordsternpark+) und Duisburg (RheinPark mit Anbindung), kommentiert von der IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH und ergänzt um einen kritischen Diskurs zum Thema Industrienatur als regionale Erzählung und Entwicklungsperspektive.

Gastgeberin: IGA Metropole Ruhr 2027

Moderation: Dr. Dieter Nellen

Impulse:

Dortmund: „Emscher nordwärts“, bbz Landschaftsarchitekten Berlin; Timo Herrmann
Gelsenkirchen: „Zukunftsinsel mit Nordsternpark+“; Paul Giencke
Duisburg: „RheinPark mit Anbindung “, wbp Landschaftsarchitekten Bochum; Rebekka Junge

Diskussion:
Dr. Martina Oldengott, IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH,
Pia Eiringhaus,Geschichtswissenschaftlerin

Panel 5:

Bildwelten des Ruhrgebietes

Die Fotografie ist das technische Abbildungsmedium des Industriezeitalters:
Ursprünglich von Industriebetrieben wie Krupp entwickelt, um die eigene unternehmerische Leistung als solche zu dokumentieren, rückten nach und nach andere Perspektiven in den Fokus – weg vom großen Erfolg hin zur Welt des „kleinen Mannes“, den Ansichten der Arbeiter*innen, der Anwohner*innen oder der Tourist*innen. Wie also blicken wir auf das Ruhrgebiet – und wie blickt es zurück? Welche Bildwelten sind authentisch? Wer hat welche Bilder im Kopf? Welche Blickwinkel nehmen Künstler*innen ein? Und nicht zuletzt: Wie lässt sich die Fotografie selbst als kulturelles Erbe des Industriezeitalters, das in der Region neben großen Sammlungen auch große Schulen verbunden etwa mit Namen wie Otto Steinert hervorgebracht hat, sinnvoll bewahren und nutzen?

Gastgeber: Ruhr Museum

Moderation: Jens Dirksen, Redaktionsleiter Kultur der WAZ

Impuls der Fotograf*innen: Joachim Schumacher, Fatih Kurçeren, Amina Falah, Brigitte Kraemer

Diskussion: 
Prof. Ute Eskildsen, Kuratorin, Fotografin und Fotohistorikerin,
Stefanie Grebe, Leiterin der Fotografischen Sammlung des Ruhr Museums,
Volker Troche, Mitglied im Vorstand der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung,
Peter Liedtke, Fotograf, Kurator und Autor,
Prof. Elke Seeger, Professorin für Fotografie und Konzeption an der Folkwang Universität der Künste

Panel 6:

Lücken in Geschichten, Lücken in Archiven

Archive und ihre Bestände sind – das ist unstrittig – eine unentbehrliche und wesentliche Grundlage für die Geschichtsschreibung. Und sie machen deutlich, dass Industriegeschichte mehr ist als die Geschichte von technischen Entwicklungen, Ruhrbaronen und Großkonzernen. Archive und Bestände werfen Fragen auf: Wessen Schriften und Dokumente, Hinterlassenschaften und Vermächtnisse sind für die aktuelle und zukünftige Geschichtsschreibung von Relevanz? Welche Lücken weisen die Archive im Ruhrgebiet auf, und wessen Perspektiven wurden bisher von den Geschichten der Industrieentwicklung vernachlässigt? Wie kann Diversität hergestellt werden? Und welche Fähigkeiten werden benötigt, um Archivmaterialien zu erschließen, zu sichten und zu bewerten?

Gastgeber: Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt

Moderation: Kyra Palberg, wiss. Mitarbeiterin des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt
Michaela Wiegand, wiss. Mitarbeiterin und Archivarin des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt

Diskussion:
Sara-Marie Demiriz, wiss. Mitarbeiterin der Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalens,
Kathrin Ebmeier, Künstler*in und Kurator*in,
Eva Busch, Künstlerin und Kuratorin,
Dr. Manuel Gogos, Autor und Ausstellungsmacher

Panel 7:

Erhalt und Entwicklung des industriekulturellen Erbes

Die ehemaligen Standorte der Montanindustrie haben im Ruhrgebiet herausragende Positionen. Hier stellt sich stets aufs Neue die Frage nach dem Verhältnis von Bestands- und Denkmalschutz, nach den Möglichkeiten, Gebäude, Türme und Anlagen zu erhalten und umzunutzen. Wie kann in Zukunft die Sicherung altindustrieller Anlagen nachhaltig gewährleistet werden? Wie findet eine Vernetzung zwischen den unterschiedlichen Akteur*innen und Standorten statt? Wie können Methoden der Bewahrung und des Erhalts zielgerichtet weiterentwickelt werden? Und welche Potenziale bieten industriekulturelle Flächen im Sinne einer zukünftigen Standortentwicklung?

Gastgeber: Heritage Conservation Center Ruhr (hcc.ruhr)

Moderation: Moderation: Prof. Dr. Stefan Brüggerhoff

Impulse:
Prof. Dr. Nicole Lefort, hcc.ruhr (DBM / THGA),
Achim Pfeiffer, Böll Architekten / HS Bochum,
Bernd Lohse, Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt

Diskussion:
Achim Pfeiffer, Böll Architekten / HS Bochum,
Prof. Dr. Nicole Lefort, hcc.ruhr (DBM / THGA),
Bernd Lohse, Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt,
Prof. Dr. Heike Oevermann, Denkmalpflege, IADK, Otto-Friedrich-Universität Bamberg

ab 17:15 Uhr | Abschluss und Ausklang

Kontaktbox(en)

Dr. Miriam von Gehren

Projektmanagement
Referat für Kultur, Sport und Industriekultur
Team Kultur