Mitwirkende | 14. Kulturkonferenz Ruhr 2026

Community Building – Kultur als Katalysator urbaner Nachbarschaft

Freitag, 11. September 2026

10:00 - 18:00 Uhr

ChorForum Essen

© Simon Veith | Nachhaltige Fotografie

Ambrée, Robert

Robert Ambrée ist Referent Gemeinwohl bei der Montag Stiftung Urbane Räume und Dipl.-Ing. der Stadt- und Regionalplanung mit Studium in Berlin und Neapel. Jeweils fünf Jahre war er als Gemeinwohlmanager beim Aufbau der Initialkapital-Projekte Nachbarschaft Samtweberei in Krefeld und BOB CAMPUS in Wuppertal vor Ort beschäftigt. Zudem ist er Mitautor der Bände 1 und 2 der Buchreihe „Gemeinwohl bauen“. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Privat

Bäcker, Tobias

Tobias Bäcker ist seit 2018 geschäftsführender Gesellschafter von pro loco – Projektberatung Gute Orte und baut seit 2025 das bundesweite Netzwerk Dritte Orte auf. Zudem leitet er das Programmbüro „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im Ländlichen Raum“ des Kulturministeriums NRW und übernimmt das Management von „Initiative ergreifen – Engagement macht Stadt“ im Auftrag des Städtebauministeriums NRW. Bäcker ist Vorstand der ehrenamtlichen Bürgerstiftung Rohrmeisterei Schwerte, einer Initiative für die Entwicklung des Industriedenkmals zum Bürger- und Kulturzentrum. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Klaus Hartmann

Berglehn, Daniela

Daniela Berglehn ist Kunsthistorikerin. Sie leitete von 2001-2022 das Förderfeld Kultur der RWE Stiftung (heute E.ON Stiftung) und war Kuratorin des VISIT - Artist in Residence Programm. Seit 2022 ist sie freie Kuratorin und Autorin für lokale Medien wie Nordstadtblogger, das Straßenmagazin BODO oder bundesweit für Monopol und Kunstforum International. Ihr aktuelles Ausstellungsprojekt „Baze“ (mit Sam Hopkins) kuratierte sie für Manifesta 16+. Daniela Berglehn ist Mitglied des Vorstands Dortmunder Kunstverein und Initiatorin von Green Culture Dortmund.

 

 

 

 

 

© Björn Hickmann

Seit der Spielzeit 2018/19 ist Aline Bosselmann als Theaterpädagog:in für die Sparte Schauspiel an der Theater und Philharmonie Essen tätig und verwandelt dort in Workshops und im „Stadt-Ensemble” mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die (Probe-)Bühne zu einem Ort der Begegnung, der (queeren) Sichtbarkeit und Verbundenheit, teils unter vorher Unbekannten. Nach der einjährigen „Vooropleiding Theater“ in Den Bosch (NL) absolvierte Aline Bosselmann das Theaterpädagogik-Diplom an der HKS Ottersberg. Es folgten Regiehospitanzen und -assistenzen sowie eigene Regiearbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

Brandes, Ina

Ina Brandes wurde 1977 in Dortmund geboren. Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und der Englischen Philologie mit dem Abschluss als Magister Artium betreute sie als Referentin in der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag die Enquête-Kommission „Demografischer Wandel“. Ehe sie 2021 Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen wurde, arbeitete sie beim Konzern Sweco, zuletzt als Sprecherin der Geschäftsführung. Seit 2022 ist sie Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bunse, Jan

Jan Bunse ist arbeitet in den Schwerpunkten urbane Transformation, gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung und partizipative Planungsprozesse für die Urbanisten und das ILS Dortmund. Er studierte Raumplanung an der TU Dortmund sowie Humangeographie an der RU Nijmegen. Als Projektleiter und Forscher verbindet er wissenschaftliche Expertise mit praktischer Stadtentwicklung und engagiert sich für nachhaltige, kooperative und zukunftsfähige Stadtquartiere. 

Canpalat, Esra

Esra Canpalat ist Autorin und Literaturwissenschaftlerin aus dem Ruhrgebiet. Aus einer transkulturellen Position heraus schreibt sie Erzählungen, Essays, wissenschaftliche Artikel und Texte zu Kunst- und Kulturvermittlung. Canpalat ist Preisträgerin des Förderpreises Ruhr 2021. Seit 2025 ist sie zusammen mit Julienne De Muirier und Lukas Hermann Redaktionsmitglied von BRACHE – Zeitung für neue Literatur aus dem Ruhrgebiet und aktuell Fellow im Programm „Time to Breathe“ von Interkultur Ruhr. Derzeit arbeitet sie an einem Romanprojekt über (post)migrantische Erinnerung und intergenerationelle Traumata. 

Danick, Christina

Christina Danick ist Kuratorin und stellvertretende Direktorin des Museum Ostwall im Dortmunder U. Dort realisierte sie in Ko-Kurator:innenschaft unter anderem die Ausstellungen „Nam June Paik: I Expose The Music“, „Expressionismus hier und jetzt! Die Sammlung Horn zu Gast in Dortmund“ und aktuell „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“. Zuvor war sie Teil des Teams von Urbane Künste Ruhr. Sie studierte Kulturwissenschaft und Kunstgeschichte in Hildesheim, Paris und Berlin.

© Camilo Pachon

De Muirier, Julienne

Julienne De Muirier (geboren 1994 in Köln) ist deutsch-afro-amerikanische Autorin für Prosa und Dramatik. Sie schrieb u.a. für Theaterproduktionen am Residenztheater München und dem Hessischen Landestheater Marburg. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Entfremdung, dem Leben in der Diaspora und dem Ich. Ihre Prosa wurde in Zeitschriften wie BELLA triste, Das NARR und defrag Zine veröffentlicht und mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2023 mit dem Förderpreis des Literaturpreises Ruhr. Aktuell arbeitet sie an ihrem Debüt-Roman. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Henning Rogge

Dermosessian, Guy

Guy Dermosessian (geb. 1984 in Beirut) ist als libanesisch-deutscher Künstler, Kurator und Kulturschaffender seit vielen Jahren in der Bochumer Kunst- und Clubszene aktiv. Er setzt er sich für die Sichtbarkeit außereuropäischer sowie diasporischer Pop- und Subkulturen ein. 2009 initiierte er das Kunstfestival Rundlauf. 2023 gründete er das Cute Community Radio, das sich zum Community Space entwickelte und zweifach mit dem Bundeskulturpreis APPLAUS Award ausgezeichnet wurde. Für sein Engagement als Brückenbauer in der Stadtgesellschaft wurde Dermosessian 2025 mit dem ersten Kemnader Kulturpreis geehrt.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Duin, Garrelt

Garrelt Duin ist Jurist und war von 2000 bis 2005 Mitglied des Europäischen Parlaments. Von 2005 bis 2012 war er Mitglied des Deutschen Bundestags und von 2012 bis 2017 Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk in Nordrhein-Westfalen. Bis Ende 2023 war er Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln. Seit April 2024 ist Garrelt Duin Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr (RVR), dem die 15 Kreise und kreisfreien Städte des Ruhrgebiets angehören. 

Fedyk, Jana

1980 in Lünen an der Lippe geboren, lebt und arbeitet Jana Fedyk in Bochum. In ihren Arbeiten befasst sie sich häufig mit kleinen, unscheinbaren Dingen, die sie neu kombiniert und in den Fokus rückt. Dafür nutzt sie Materialien wie Holz, Ton und Draht, aber auch Aussortiertes oder Gefundenes wie Scherben, Muscheln, Steine. Es entstehen filigrane und detailverliebte Kreaturen und Szenen die aus fremden Mikrowelten zu stammen scheinen. Aktuell sind Arbeiten von ihr und anderen lokalen Künstler:innen im Rahmen der Ausstellung Dies ist eine Ausstellung/This is an exhibition zu sehen. 

Fijen, Hedwig

Hedwig Fijen ist Gründungsdirektorin der Manifesta 1 in Rotterdam und geschäftsführende Direktorin der Manifesta-Stiftung in Amsterdam seit 1996. Hedwig Fijen hat Geschichte und Kunstgeschichte in Amsterdam studiert, in den Neunzigerjahren eine Ausbildung als Kuratorin am niederländischen Office of Fine Arts absolviert und arbeitete in der Folge als freischaffende Kuratorin. Heute ist sie als geschäftsführende Direktorin der Stiftung für die strategische Entwicklung der Manifesta verantwortlich. 

© Privat

Gebhard, Stefan

Stefan Gebhard, Dr. phil, ist Forscher, Künstler und Vermittler. Seine Forschung ist an der Schnittstelle ästhetischer und politischer Bildung verortet, darüber hinaus hat er sich mit Fragen kultureller Schulentwicklung und Theater-/Performancedidaktik beschäftigt. Zwischen 2020 und 2025 leitete er den Zertifikatstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Koblenz. Als Teil des Künstler:innen-Duos BY PROXY entwickelt er performative, partizipative Formate für das gemeinsame Entwerfen von Zukünften, zuletzt das Workshop-Format Liebe Zukunft. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Pedro Malinowski

Hermann, Lukas

Musik und Literatur sind die zwei großen Lieben von Lukas Hermann aus Gelsenkirchen. Seine Kompositionen und improvisatorischen Performances mit modularen Synthesizern spiegeln diese Leidenschaft wider: Sie changieren zwischen lyrischen Formen, feinen Differenzen und abstrakten Klangskulpturen. Seine Musik veröffentlicht er u. a. bei Hauch Records, Petite Victory Collective und auf dem Label von Eurorack Ruhr, einem von ihm mitgegründeten Musikkollektiv. Hermann kuratiert zudem das modus Festival für elektronische Musikkultur in Gelsenkirchen und ist künstlerischer Leiter des neuen Labels sirren. 

 

 

 

 

 

 

 

Hiller, Katrin

Katrin Hiller ist seit Januar 2026 Geschäftsführung und kaufmännische Leitung des Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr. Nach dem Studium der Regie an der Folkwang Hochschule Essen und langjähriger Regietätigkeit führte der Weg über die Produktionsleitung in Richtung Kulturmanagement in Wien, Salzburg und in NRW. Katrin Hiller ist ausgebildete Organisationsentwickler:in, Diversity und Change Manager:in mit dem Schwerpunkt auf Strategien des organisationalen Lernens. 

Hilterhaus, Stefan

Stefan Hilterhaus ist der Künstlerische Leiter und Ko-Geschäftsführer von PACT Zollverein, das er 2002 mitbegründete. Er entwickelte außerdem regionale Kulturkonzepte, arbeitete international als Kurator, Performer und Choreograf und ist Initiator und Akteur verschiedener nationaler und internationaler Netzwerke und Gremien. Neben der internationalen Bühne für zeitgenössische Kunst entstehen bei PACT regelmäßig Austauschformate zwischen Wissensformen und Praxen, Kulturen und Disziplinen. Ein umfangreiches Residenzprogramm ist ebenso Bestandteil wie die Zusammenarbeit im umliegenden Stadtraum.  

© Privat

Hoppstock, Johanne

Johanne Hoppstock ist Künstlerin, Theaterpädagogin und Lehrerin am Rahel-Varnhagen-Kolleg Hagen. Sie arbeitet an den Schnittstellen ästhetischer Praxis, kultureller und demokratischer Bildung, mit einem Schwerpunkt auf kollektiver Vorstellungskraft als politische Praxis. Als Teil des Künstler:innen-Duos BY PROXY entwickelt sie performative, partizipative Formate für das gemeinsame Entwerfen von Zukünften, zuletzt das Workshop-Format Liebe Zukunft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jacob, Julia

Julia Jacob studierte BWL mit dem Schwerpunkt Medien/Kommunikation in Ravensburg. Nach verschiedenen beruflichen Stationen nahm sie 2004 eine erste Tätigkeit bei der Messe Essen GmbH auf, wo sie heute Projektleiterin Messen & Ausstellungen ist. Seit 2015 ist die Ratsmitglied der Stadt Essen und seit 2020 1. Bürgermeisterin der Stadt Essen.

Jakupi, Amdrita

Amdrita Jakupi ist bildende Künstlerin. Von 2022 bis 2025 arbeitete sie im Kunstatelier V11 in Köln. In ihren Arbeiten setzt sie sich insbesondere mit transgenerationalen Traumata und posttraumatischem Wachstum auseinander. Im September 2026 werden ihre Kunstwerke bei der Manifesta 16+ gezeigt. Seit 2026 ist Amdrita Geschäftsführerin von Romano Than e. V. – Haus der europäischen Roma in Dortmund. Sie setzt sich für die Stärkung von europäischen Rom:nja und den Ausbau psychosozialer Unterstützungsstrukturen mit Fokus auf Förderung von Kultur, Inklusion und traumainformierter Bildungs- und Heilungsarbeit ein. 

© RVR/Pohle

Kuczera, Stefan

Stefan Kuczera (Jahrgang 1982) studierte Raumplanung an der TU Dortmund und arbeitete nach dem Städtebaulichen Referendariat (2009 bis 2011) in der Projektentwicklung für Erneuerbare Energien. Ab 2015 verantwortete er das NRW-Geschäft eines Projektentwicklungsunternehmens. Ende 2018 wechselte er als Referatsleiter in die Liegenschafts- und Hochbauverwaltung des Regionalverbands Ruhr. Seit August 2020 ist er beim Regionalverband Ruhr als Beigeordneter für den Bereich Regionale Planung und Entwicklung zuständig. Stefan Kuczera ist Co-Geschäftsführer der Manifesta 16 Ruhr gGmbH.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurçeren, Fatih

Fatih Kurçeren studierte Germanistik in Ankara und Fotografie in Essen. In seiner fotografischen Arbeit richtet er den Blick immer wieder auf das Ruhrgebiet, das er als einen Raum begreift, in dem sich Identitäten und festgefügte soziale Strukturen auflösen. Kurçeren bewegt sich dabei in jenen Grauzonen, in denen gesellschaftliche Normen verschwimmen und sich das Innere mit dem Äußeren, das Fremde mit dem Vertrauten überlagert. Sein Fokus gilt nicht nur den sozialen Brüchen, sondern ebenso dem existenziellen Widerstand des Einzelnen innerhalb dieser Unsicherheiten. 

Kurutan, Ceren

Ceren Kurutan (1993 in Düsseldorf) arbeitete nach dem Studium der Theaterwissenschaft und Philosophie an der FU Berlin als dramaturgische Mitarbeiterin am Jungen Staatstheater an der Parkaue, als Dramaturgieassistentin am Staatstheater Nürnberg und als freischaffende Dramaturgin, u. a. am Theater Osnabrück, am Schauspiel Essen sowie in der freien Szene. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf partizipativen Projekten sowie auf diskriminierungssensibler und institutionskritischer Kulturarbeit. Für die Manifesta 16 Ruhr verantwortet sie den Bereich Communities & Vermittlung. 

Lempelius, Kim

Kim Lempelius (1987, Schleswig GER) arbeitet seit 15 Jahren als Kunstvermittlerin. Nach ihrem Studium in Leipzig und Berlin lebt sie seit 12 Jahren wieder in NRW, und arbeitet seit 6 Jahren im Ruhrgebiet. Bevor sie 2024 zur Manifesta kam, arbeitete sie bereits für Urbane Künste Ruhr. Ihr Fokus in der Kunstvermittlung liegt auf der Vermittlung im öffentlichen Raum, sowie kollaborativen Prozessen zwischen Künstler:innen und Bildungsinstitution. Seit Juli 2024 arbeitet sie bei der Manifesta und war bereits bei der letzten Ausgabe in Barcelona dabei. 

© Anna-Lisa Konrad

Meyer-Dietrich, Sarah

Sarah Meyer-Dietrich wuchs im Ruhrgebiet auf, wo sie bis heute mit ihrer Familie lebt. Bereits 1999 für das Treffen Junger Autoren ausgewählt, wurde sie für ihre Erzählungen mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Förderpreis des Literaturpreises Ruhr. 2016 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, 2017 folgte Ruhrpottkind, mit dem sie auf der Shortlist des Literaturpreises Ruhr stand. 2023 erschien der Kurzroman Von hier aus kommen wir überall hin. Im Herbst 2026 folgt ihr neuer Roman: Tamara, bei Licht betrachtet.

 

 

 

 

 

 

Mika, Kirsten

Kirsten Mika wohnt in Duisburg und engagiert sich seit 2015 in der Nachbarschaftsinitiative „Weloveludgeriplatz“. Sie ist davon überzeugt, dass die Anonymität der Großstadt ein Mythos ist, da Menschen nun einmal soziale Wesen und somit immer auf der Suche nach Gemeinschaft sind. Sie ist Koordinatorin des Manifesta 16+-Projekts „Ludgeriplatz 2.0“. Wenn sie nicht für die Initiative tätig ist, entspannt sie sich in ihrem Kleingarten.

Nethen, David

David Neil Nethen erwarb am Oberlin Conservatory of Music in Ohio, USA den Bachelor of Music und schloss an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Stuttgart, ein Studium zum Diplom-Musiklehrer ab. Er absolvierte ein Referendariat für das Lehramt und wurde neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Oberstudienrat bereits zweimal im Rahmen einer Abordnung in der Kommunalverwaltung eingesetzt. Seit August 2025 leitet er das Amt für Kultur und Weiterbildung der Kreisstadt Unna, das durch die Zusammenführung des Kultur- und des Weiterbildungsbereichs entstand.

© Privat

Noltemeyer, Svenja

Svenja Noltemeyer ist Vorstandsmitglied des Vereins die Urbanisten e. V. 2010 gründete sie das Büro für Möglichkeitsräume und baute den Verein ab 2011 mit auf. Die Verbindung von Kunst und Stadtplanung ist ihr Steckenpferd. Als intermediäre Raumplanerin berät sie Unternehmen, Kommunen, Kultureinrichtungen, Wissenschaft und zivilgesellschaftliche Organisationen. Ihre Schwerpunkte liegen auf Beteiligungsprozessen im Sinne einer gemeinwohlorientierten, urbanen sozial-ökologischen Transformation von Quartieren sowie auf der Unterstützung selbstorganisierter Netzwerke.

 

 

 

 

 

 

Nußbaum, Jens

Jens Nußbaum ist Experte für Stadtentwicklung mit einem Fokus auf lebendige und zukunftsfähige Innenstädte. Nach dem Studium an der RWTH Aachen lehrte und forschte er an der Ostfalia Hochschule mit einem Schwerpunkt auf der Einbindung kreativ-urbaner Milieus in die Stadtentwicklung. Es folgten Stationen in der kommunalen Wirtschaftsförderung, eher er 2016 zum Stadtentwicklungsbüro Stadt + Handel wechselte. Seit 2025 ist er Mitglied der Geschäftsleitung mit Ressortverantwortung für den Geschäftsbereich Stadtentwicklung. Heute berät Jens Nußbaum Städte, Kommunen und Immobilienakteure bundesweit.

© Silke Briel

Peters, Britta

Als Kuratorin mit Schwerpunkt Kunst im öffentlichen Raum ist Britta Peters seit Januar 2018 Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr. Zuvor war sie Teil des künstlerischen Leitungsteams für die Skulptur Projekte Münster 2017. Die Kulturwissenschaftlerin kuratierte verschiedene größere Ausstellungsprojekte in Hamburg, wirkt international an zahlreichen Gremien, Veranstaltungen und Publikationen zum Thema Kunst im öffentlichen Raum mit und lehrte als Gastprofessorin u. a. an der Kunstakademie Münster. Sie ist Teil des Initiativkreises für die Bewerbung um die Manifesta 16 Ruhr und Mitglied im Artistic Board.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rath, Gesina

Reichart, Stefanie

Seit 2026 übernimmt Stefanie Reichart als Vorständin der Stiftung Zollverein die Verantwortung für die Weiterentwicklung des UNESCO-Welterbes Zollverein in den Bereichen Kultur, Besucherbetrieb, Denkmalpflege und Standortvermittlung. Zuvor leitete sie das Referat für Kultur, Sport und Industriekultur beim Regionalverband Ruhr. Weitere berufliche Stationen führten sie ans Düsseldorfer Schauspielhaus und zur Ruhr Tourismus GmbH, wo sie unter anderem das Netzwerk der RuhrKunstMuseen koordinierte. Die Diplom-Betriebswirtin ist zudem Co-Geschäftsführerin der Europäischen Nomadischen Biennale Manifesta 16 RUHR.

Richmann, Sabrina

Sabrina Richmann ist Diplom-Fotodesignerin aus dem Ruhrgebiet. Ihre Leidenschaft gilt Porträts und Reportagen, die ehrlich erzählen – unverstellt, natürlich und ausdrucksstark. In ihrer Arbeit steht die Bildgestaltung in einer freundlichen, ruhigen Atmosphäre im Mittelpunkt. Sabrina Richmann arbeitet bundesweit als freiberufliche Fotodesignerin und Fotojournalistin für Magazine, Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und den Kulturbereich. Neben Portraits bietet sie auch Reportagen, Fotoaufnahmen für Publikationen und projektbasierte Fotodokumentationen an.

© Timo Förster

Rösch, Katharina

Katharina Rösch ist seit der Spielzeit 2023/24 feste Dramaturgin am Schauspiel Essen und als Stadt-Dramaturgin auch für Öffnungen in die Stadt sowie Stadtteilarbeit zuständig. In diesem Kontext leitet sie u. a. das Projekt Critical Friends, das interkulturelle Fest „Nur für Frauen*“ und setzt verschiedene Inszenierungen mit Menschen aus der Stadtgesellschaft um, darunter zuletzt das partizipative Theaterspektakel im Stadtraum „500 Meter“. Sie studierte Theaterwissenschaft und Dramaturgie in Berlin und Istanbul. Internationale Tätigkeiten führten sie neben Istanbul auch nach Kapstadt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Jens Schulze

Ruck-Schröder, Adelheid

Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder leitet seit Juni 2025 die Evangelische Kirche von Westfalen, mit ca. 1,9 Mio. Mitgliedern die viertgrößte Landeskirche. Zuvor bekleidete sie das Amt der Regionalbischöfin im Sprengel Hildesheim-Göttingen der Hannoverschen Landeskirche. Nach dem Studium der Evangelischen Theologie und der Promotion in Tübingen und Berlin wurde sie ordiniert und sammelte erste Erfahrungen in einer westfälischen Gemeinde. Anschließend wirkte an Berufsbildenden Schulen im Saarland, im Pfarramt einer Göttinger Gemeinde und als Leiterin des Predigerseminars im Kloster Loccum. 

 

 

 

 

 

© Hannes Leitlein

Sahebi, Gilda

Gilda Sahebi ist ausgebildete Ärztin und studierte Politikwissenschaftlerin. Ihr Volontariat absolvierte sie beim Bayerischen Rundfunk, als freie Journalistin arbeitet sie mit den Schwerpunkten deutsche Innen- und Außenpolitik, autoritäre Systeme und Polarisierung. Sie ist Autorin für die „taz“ und den „Spiegel“ und arbeitet für die ARD. Nach „’Unser Schwert ist Liebe’ Die feministische Revolte im Iran“ und „Wie wir uns Rassismus beibringen. Eine Analyse deutscher Debatten“ erschien 2025 ihr Buch „Verbinden statt spalten. Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung“. Gilda Sahebi lebt in Berlin. 

 

 

 

 

 

 

Saulheimer, Sarah

© Transara

Schmitz, Martina

Martina Schmitz ist Ökonomin und Kunsthistorikerin. Seit 2020 forscht sie im DFG-Projekt „Sakralraumtransformation. Funktion und Nutzung religiöser Orte in Deutschland“ (TRANSARA) an den Universitäten zu Köln und Bonn, seit 2023 als Koordinatorin des Verbundprojekts. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Transformation und Umnutzung von Sakralbauten sowie ihrer Ausstattung, insbesondere der Nachkriegsmoderne. Sie beschäftigt sich mit den Chancen, Herausforderungen und Gelingensbedingungen neuer Nutzungen kirchlicher Räume.

 

 

 

 

 

 

© Annette Hauschild

Symonovych, Danylo

Danylo Symonovych ist ukrainischer Dramaturg und Theatermacher. Nach dem Studium der Theaterregie in Kyjiw absolvierte er den Masterstudiengang Dramaturgie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Dramaturgie, Partizipation und kultureller Teilhabe. Er interessiert sich für Formate, die neue Zugänge zu Theater eröffnen, unterschiedliche Perspektiven einbeziehen und den Dialog zwischen Kulturinstitutionen und Besucher:innen fördern. Seit 2026 entwickelt er als Outreach-Dramaturg bei der Ruhrtriennale partizipative Projekte und Formate. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Privat

von Gehren, Miriam

Dr. Miriam von Gehren ist Volkswirtin und promovierte Kunsthistorikerin. Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ am Deutschen Bundestag und als Referentin des Generaldirektors am Kunstpalast in Düsseldorf. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kulturellen Bildung am Kunstpalast konzipierte und leitete sie Projekte der Erwachsenenbildung und für junge Erwachsene. Seit 2023 verantwortet sie für den Regionalverband Ruhr den Kulturpolitischen Dialog und kuratiert die Kulturkonferenz Ruhr sowie weitere kulturpolitische Dialogformate.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weck, Sabine

Dr. Sabine Weck ist Leiterin der Forschungsgruppe „Sozialraum Stadt“ am ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung. Sie studierte Raumplanung an der Universität Dortmund, promovierte dort und sammelte internationale Studien- und Arbeitserfahrungen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind räumliche Gerechtigkeit, sozial inklusive Stadtentwicklung sowie nachhaltige Transformations- und Beteiligungsprozesse.

Welzel, Barbara

Barbara Welzel, Professorin für Kunstgeschichte und Kulturelle Bildung an der TU Dortmund, wo sie 2011-2020 Prorektorin Diversitätsmanagement war. Seit 2019 ist sie Wissenschaftliche Leiterin des Campus Stadt der TU Dortmund im Dortmunder U. Sie ist eine der Sprecherinnen des Themenfeldes „Wissenschaftsstadt und Kulturmetropole” im Masterplan Wissenschaft der Stadt Dortmund. Mitinitiatorin des „Kirchenmanifests: Kirchen sind Gemeingüter”. Forschung, Lehre und Projekte u. a. zu (mittelalterlicher) Stadtkultur, Kirchen und ihren Ausstattungen sowie zu kultureller Bildung und Teilhabe.