Mitwirkende der Kulturkonferenz Ruhr 2025

Die Kulturkonferenz Ruhr wurde von zahlreichen Expert*innen aus Kunst, Kultur und Medien gestaltet. 
Neben den Menschen auf der Bühne stellen wir hier auch den Programmbeirat vor.

Ina Brandes ist seit 2022 Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ina Brandes wurde 1977 in Dortmund geboren. Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und der Englischen Philologie mit dem Abschluss als Magister Artium betreute sie als Referentin in der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag die Enquête-Kommission „Demografischer Wandel“. Sie war Kreistagsabgeordnete für die CDU in Holzminden (2006-2011). Seit 2006 hat sie bei dem schwedischen Planungskonzern Sweco gearbeitet, von 2011 bis 2020 als Sprecherin der Geschäftsführung. Von 2021 bis 2022 war Ina Brandes Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Ole-Kristian Heyer

Barbara Christ ist Erziehungswissenschaftlerin und leitet seit 2022 das autonome Mädchenzentrum in Gelsenkirchen, das seit 19 Jahren Träger der MädchenMusikAkademie NRW ist. Mit Angeboten wie einer Beratungsstelle, dem MädchenRaum und dem Mobilen Mädchenzentrum setzt sie sich für Gewaltfreiheit, Geschlechtergerechtigkeit, Vielfalt und Teilhabe für Mädchen* und junge Frauen* ein. Alle Angebote des Mädchenzentrums sind kostenfrei und inklusiv angelegt. 
Nach Stationen in Wissenschaft, Verwaltung und politischer Bildung verbindet sie nun kritische Praxis, Feminismus, Popkultur und ihr Engagement für Gelsenkirchen. Barbara Christ ist Labelbossin beim Safer Space-Indielabel 99 rockets records.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Per Jacob Blut

Dr. Johannes Hillje studierte Politische Kommunikation an der London School of Economics und Politikwissenschaft und Publizistik an der Universität Mainz. Danach sammelte er Erfahrungen im Journalismus und bei den Vereinten Nationen in New York. Heute arbeitet der ehemalige Wahlkampfmanager als selbstständiger Politik- und Kommunikationsberater für Unternehmen, Ministerien, Politiker und Parteien und kommentiert häufig in den Medien. Bisher erschienen von ihm die Bücher „Mehr Emotionen wagen! Wie wir Angst, Hoffnung und Wut nicht dem Populismus überlassen“ (2025), „Plattform Europa” (2019) und „Propaganda 4.0 – Wie rechte Populisten Politik machen“ (2017).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kpok, Anna

Kouschkerian, Sema

Sema Kouschkerian ist Journalistin und arbeitet in medienpädagogischen Kontexten. Sie ist im Leitungsteam an der Studierendenakademie der Heinrich-Heine-Universität, die Studierenden Skills wie Argumentieren, Umgang mit KI oder Medienkompetenz vermittelt. Zuvor arbeitete sie als Redakteurin für Bildung und Kultur bei der Westdeutschen Zeitung in Düsseldorf.  Für die Stadtbibliothek Mönchengladbach hat sie die aktuelle Gesprächsreihe „Vier Feiertage für die Demokratie“ konzipiert, die sie auch moderiert; mit Gästen aus Jugendgremien, Kultur, Medien und Politik. Als Speakerin ist Sema Kouschkerian in Podiumsdiskussionen zu „Pressefreiheit“ oder „Transkulturalität in den Medien“ vertreten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meyer-Dietrich, Sarah

Moß, Isabella

Isabella Moß studiert Sozialwissenschaften in Düsseldorf mit einem Schwerpunkt auf sozialer Ungleichheit und Männlichkeitsforschung. Als Feministin und politische Bildnerin setzt sie sich für demokratische Teilhabe, Gleichstellung und intersektionale Perspektiven ein – unter anderem für die Bundeszentrale für politische Bildung und im feministischen Referat der HHU. Zudem hat sie an der Gesprächsreihe „Vier Feiertage für die Demokratie“ mitgewirkt, die aktuell mit Gästen aus Jugendgremien, Kultur, Medien und Politik in der Stadtbibliothek Mönchengladbach veranstaltet wird.

Julia
Foto: Tobias Koch

Dr. Julia Reuschenbach studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Neuere/Neueste Geschichte in Bonn und Berlin und ist seit 2022 als Politikwissenschaftlerin an der Arbeitsstelle für Politische Soziologie der Bundesrepublik Deutschland am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Parteien, Wahlen, Demokratie und politische Kommunikation. Als Expertin ordnet sie aktuelle politische Ereignisse unter anderem für die Tagesthemen, Maybritt Illner, „Lage der Nation“, „Das Politikteil“ oder Phoenix ein. Zusammen mit dem Journalisten Korbinian Frenzel veröffentlichte sie 2024 „Defekte Debatten. Warum wir als Gesellschaft besser streiten müssen“ im Suhrkamp Verlag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Lukas Lohner

Julian Rybarski ist in Gelsenkirchen geboren. Seine Kindheit verbrachte Julian in den Niederlanden. Kurz nach der Gitarre mit elf schrieb er seinen ersten eigenen Song und bald darauf sang er in seiner ersten Band, um seine Geschichten durch Musik zu erzählen. Nach der Schule studierte er, was sonst, Musik, und seither singt er, spielt Gitarre und Bass und produziert in und für unterschiedlichste Genres.
Unter anderem arbeitete Julian im Pop mit Elvis Costello, Ron Sexsmith, Van Dyke Parks, Max Raabe, Suzanne Vega, Doctorella oder Mina Richman, im Jazz mit Bill Frisell, Joe Zawinul und Christian Kappe.
Außerdem hat er die MädchenMusikAkademie NRW gegründet, die er bis heute leitet.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sobczak, Rafał Damian

Foto: Daniel Dittus

Sally Lisa Starken, geboren 1990, ist freie Journalistin, Autorin, Podcasterin und Content Creatorin. Mit Leidenschaft für politische Bildung macht sie komplexe Themen verständlich – ob vor der Kamera, auf Bühnen oder in sozialen Medien. Mit ihrem präzisen Blick auf gesellschaftliche und politische Dynamiken beleuchtet sie aktuelle Herausforderungen und als gefragte Stimme in der öffentlichen Debatte hat sie sich insbesondere mit den Themen Rechtsextremismus, -populismus, politische Proteste und soziale Ungerechtigkeit einen Namen gemacht. Ihr Ziel: Politik neu erzählen und zugänglicher machen, damit jede*r sie besser verstehen kann. Auf Instagram und als Podcast-Host erklärt sie täglich Politik – aktuell in ihrem Format „Die Informantin“. Sie ist Autorin dreier Kinderbücher über Demokratie, Klimaschutz und Frieden. Ihr erstes Sachbuch „Zu Besuch am rechten Rand. Warum Menschen AfD wählen” ist SPIEGEL-Bestseller Platz 1.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Mouhnis Sieger

Milad Tabesch hat einen Bachelor-Abschluss in Europäische Studien und Recht in Osnabrück und einen doppelten Master-Abschluss in Public Policy und Public Administration an der Hertie School & Columbia University absolviert. 2023 gründete er die Initiative Ruhrpott für Europa, die jungen Menschen im Ruhrgebiet eine überparteiliche Plattform zum Austausch über politische Fragestellungen bietet. Tabesch ist Mitglied im Bündnis für die Junge Generation des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und wurde 2024 von der Bildung.Table-Redaktion als einer der 100 wichtigsten Köpfe in der deutschen Bildungslandschaft ausgezeichnet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tenti, Anna

von Gehren, Miriam

Miriam von Gehren studierte Kunstgeschichte und Volkswirtschaftslehre in Heidelberg und  Berlin. Sie  promovierte mit einer Dissertation zum Thema „Eine kunst- und kulturhistorische Analyse der herzoglichen Bibliothek zu Weimar im Kontext des Aufgeklärten Absolutismus“. Ihre interdisziplinäre Ausrichtung führte sie 2004 als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ an den Deutschen Bundestag. 2005 wechselte sie als Referentin des Generaldirektors an den Kunstpalast in Düsseldorf.  Dort übernahm sie 2013 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kulturellen Bildung die inhaltliche und kuratorische Konzeption zielgruppenspezifischer Vermittlungsangebote. Seit 2023 verantwortet und kuratiert Miriam von Gehren für den Regionalverband Ruhr die Kulturkonferenz Ruhr und weitere kulturpolitische Dialogformate. An der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf unterrichtet sie in einem Lehrauftrag Themen der Kunstvermittlung und des Kulturmanagements.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Franziska Kurz

Frauke Wetzel ist Kulturwissenschaftlerin, Kulturmanagerin und promovierte Osteuropahistorikerin. Sie arbeitete für das Festival „Politik im Freien Theater“ der Bundeszentrale für politische Bildung und war von 2013 bis 2020 für Audience Development, Vermittlung, Inklusion in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden zuständig. Für die Europäische Kulturhauptstadt In Chemnitz arbeitete Frauke Wetzel beim Verein ASA-FF für das Programm neue unentd_ckte narrative und beriet Kulturproduktionen zu politischen Ansätzen und Diversitätsentwicklung. Derzeit ist sie Programmleiterin des Förderprogramms „LOKAL- Programm für Kultur und Engagement“ der Kulturstiftung des Bundes.